Insulinsensitivität

      Zuletzt aktualisiert am 23. Juni 2018 um 23:39

      Insulinsensitivität bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel zu reagieren. Denn das führt zur Produktion des Hormons Insulin, das den Blutzucker wieder senken soll.
      Bei einer guten Insulinsensitivität sprechen die Zellen im Körper gut auf Insulin an und schleusen damit sehr effizient Blutzucker in die Zellen. Der Blutzucker sinkt dadurch wieder.
      Bei einer schlechten Insulinsensitivität ist für die selbe Menge Zucker, der in die Zellen geschleust werden soll, mehr Insulin nötig.
      Eine immer schlechte werdende Insulinsensitivität kann irgendwann zu einer Insulinresistenz führen – die Zellen reagieren nicht mehr auf Insulin, der Blutzuckerspiegel bleibt dauerhaft erhöht. Diagnose: Typ 2 Diabetes Mellitus.

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      Martin ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M.Sc., Technische Universität München) und arbeitete in der klinischen Forschung (Universitätsklinikum Erlangen) beschäftigt an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Martin möchte schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich beschreiben und Betroffenen so die Mittel an die Hand geben, wieder mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu erlangen. Weitere Beiträge von ihm sind auf den Portalen Primal-State, Edubily, MyProtein, Fairment, Paleolifestyle und SchnellEinfachGesund zu finden.