CBD-Öl und seine außergewöhnliche Wirkung

CBD-Öl ist mittlerweile sehr bekannt und selbst Menschen, die Vorurteile gegenüber der Hanfpflanze haben, schwören auf die Produkte mit Cannabidiol. Insbesondere ältere Menschen, ab der Generation 50+, nutzen immer häufiger Produkte mit CBD. Dies liegt natürlich daran, dass die unterschiedlichsten Beschwerden damit bekämpft werden können. Nicht selten machen sich schwer kranke Patienten sogar strafbar, weil sie in ihrem Garten Hanf anbauen, nur um ihre Schmerzen zu bekämpfen und ihre Lebensqualität deutlich zu erhöhen. Doch weshalb hat CBD eine solch gute Wirkung auf den Körper und ist es wirklich so ungefährlich, wie alle sagen?

CBD Öl und seine Wirkung
CBD-Öl kann bei vielen Erkrankungen eingesetzt werden

Zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2020 um 22:25

Wie wirkt CBD-Öl auf den Körper?

Jeder Mensch verfügt über ein körpereigenes Endocannabinoid-System. Dieses stellt, wie
Wissenschaftler herausfanden, selbst Endocannabinoide her. Diese Endocannabinoide interagieren mit den CB-Rezeptoren, die überall im Körper verteilt sind. Dabei ist der Cannabinoid-Rezeptor 1 vor allem in Nervenzellen vorhanden. Doch auch im Kleinhirn, im Hippocampus, in den Basalganglien wie im peripheren Nervensystem ist er vorhanden. Der Cannabinoid-Rezeptor 2 hingegen befindet sich auf den Zellen des Immunsystems sowie auf den Zellen, die am Knochenaufbau und –abbau beteiligt sind. Dies bedeutet, dass praktisch im ganzen Körper diese CB-Rezeptoren vorkommen und mit den Endocannabinoiden interagieren können.

Liegt beispielsweise eine Krankheit vor, werden die Endocannabinoide nicht mehr in ausreichender Menge hergestellt, was dann dazu führt, dass es zu Beschwerden kommen kann. Dann ist es möglich, mithilfe von CBD-Öl Cannabinoide von außen zuzuführen.

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Diese, von außen zugeführten Cannabinoide interagieren dann mit den Rezeptoren und können so Einfluss auf die verschiedenen Funkionen nehmen.

Welche Beschwerden können mit CBD-Öl behandelt werden?

CBD ist sehr vielseitig anwendbar. Es kann innerlich wie auch äußerlich verwendet werden und wird vor allem bei Schmerzen eingesetzt. CBD-Öl hat jedoch noch viele weitere Vorteile, da es entzündungshemmend, schmerzlindernd, antibakteriell, antioxidativ und auch krampflösend sowie angstlösend wirkt. Diese hervorragenden Eigenschaften zeigen schon, wie vielseitig CBD-Öl eingesetzt werden kann.

Personen, die an chronisch entzündlichen Schmerzen leiden, schwören auf das Cannabidiol-Öl, da es zum einen gegen die Entzündungen vorgehen kann und zum anderen auch die Schmerzen bekämpft. Weiterhin haben Menschen, die beispielsweise an Multiple Sklerose leiden mit CBD-Öl den Vorteil, dass sie ein krampflösendes Medikament haben, welches die Spastiken unter Kontrolle hält. Auch bei Epilepsie ist Öl mit Cannabidiol sehr gut einsetzbar. Dies hat auch schon die Pharmaindustrie erkannt und hat zwei Medikamente, die auf CBD aufgebaut sind auf den Markt gebracht. Diese sind für Patienten mit Epilepsie und Multiple Sklerose sehr gut geeignet.

Weiterhin kann CBD-Öl bei Panikattacken und Angststörungen ein wichtiger Helfer sein. In einer deutschen Studie wurde beispielsweise belegt, dass die regelmäßige Einnahme von CBD Angststörungen reduzieren kann und die Symptomatik sich deutlich verbessert.

Zudem wurde in verschiedenen Studien zu CBD festgestellt, dass auch bei Autoimmunerkrankungen CBD-Öl ein wichtiger Helfer sein kann. Dabei konnten die Forscher belegen, dass Cannabidiol eine immunregulierende Wirkung hat und so Allergien oder Autoimmunerkrankungen lindern kann. Wie in einigen Erfahrungsberichten zu lesen ist, sind auch Nutzer davon überzeugt und berichten, dass ihre Allergien deutlich abgemildert wurden, wenn sie regelmäßig CBD einnehmen würden.

Wie in einer weiteren Untersuchung festgestellt wurde, kann CBD-Öl sogar bei Covid-19 ein wichtiger Helfer sein. Bekannt ist, dass Vitamine das Immunsystem stärken und ein starkes Immunsystem wichtig ist. Bei Covid-19 wird jedoch in manchen Fällen ein Zytokinsturm ausgelöst, der beispielsweise durch CBD unterdrückt werden kann. Werden zu viel Zytokine ausgeschüttet, kann dies zu Entzündungen im ganzen Körper führen. Die entzündungshemmenden Zytokine haben so keine Chance, gegen die Entzündungen vorzugehen. Mit CBD hingegen kann der Sturm reduziert und so die Entzündungen eingedämmt werden.

Weiterhin berichten Anwender davon, dass sie bei Wunden CBD-Öl auf die betroffenen Stellen auftragen und die Heilung deutlich schneller vonstattengeht. Doch auch bei diesen Erkrankungen und Symptomen kann CBD-Öl, sowie Manuka Honig hilfreich eingesetzt werden:

  • ADS/ADHS
  • Alzheimer und weiter neurodegenerative Erkrankungen
  • Autismus
  • Chronisch entzündliche Erkrankungen wie Rheuma, Arthritis und Arthrose
  • Chronische Schmerzen
  • Depressionen und depressiven Verstimmungen
  • Fibromyalgie
  • Hashimoto
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Morbus Crohn, Morbus Bechterew und Reizdarmsyndrom
  • Neurodermitis und Schuppenflechte
  • PMS
  • Schizophrenie und Tics

Doch auch bei vielen weiteren Erkrankungen ist CBD-Öl ein wichtiger Helfer, um zum einen die Symptome zu bekämpfen und zum anderen die Lebensqualität wiederherzustellen.

Wie wird CBD-Öl eingenommen?

Wichtig ist vor allem, dass bei der ersten Einnahme nur eine geringe Dosis CBD-Öl unter die Zunge getropft wird. So kann sich der Körper langsam an das Cannabidiol-Öl gewöhnen und es treten seltener Nebenwirkungen auf.

In den ersten 3 bis 4 Tagen sollten 2 Tropfen CBD-Öl 5 % unter die Zunge gegeben werden, wo sie eine Minute verbleiben, bevor sie runtergeschluckt werden. Nach 4 Tagen kann die Dosis auf 2 x 2 Tropfen erhöht werden. Nach weiteren 4 Tagen dann auf 3 x 2 Tropfen.

Diese 4 Tage sind wichtig, da der Anwender so seinen Körper genau beobachten kann und erkennt, ob bereits eine Wirkung eintritt oder nicht. Sobald die gewünschte Wirkung eintritt, kann die Dosis beibehalten werden.

Bei Schüben oder starken Schmerzen und Symptomen kann zudem die Dosis weiter erhöht werden. Sind die Schübe abgeklungen, ist es problemlos möglich, die Dosierung zu reduzieren. Bei CBD-Öl tritt nämlich kein Gewöhnungseffekt ein, wie das bei den meisten Mitteln der Fall ist. Je nach Bedarf kann so die Dosierung von CBD individuell angepasst werden.

Hat CBD-Öl Nebenwirkungen?

CBD-Öl hat keine nennenswerten Nebenwirkungen, wenn das Öl mit Cannabidiol sachgemäß eingenommen wird. Bei einem Zuviel kann es durchaus zu Durchfall und Müdigkeit sowie Schläfrigkeit kommen. Zudem können Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten. Aus diesem Grund sollte die Anfangsdosis immer gering sein, sodass Nebenwirkungen vermieden werden können.

Bei manchen Nutzern kann es in den ersten 10 Minuten der Einnahme zu einem Gefühl kommen, wie wenn ein Glas Wein in einem Zug ausgetrunken wurde. Dies ist nicht weiter schlimm und das wattige Gefühl im Kopf ist nach rund weiteren 10 Minuten vorbei. Weiterhin kann es bei der ersten Einnahme dazu kommen, dass das Öl eher aufputscht statt beruhigt. Hier ist es durchaus möglich, noch einen Tropfen mehr einzunehmen. In der Regel tritt bei der Nachdosierung ein beruhigender Effekt ein.

Wer an Beschwerden leidet, sollte Öl unbedingt probieren. Das rein natürliche Öl mit CBD-Extrakt ist so vielseitig einsetzbar und hat zudem den Vorteil, dass es rein pflanzlich ist. Allerdings sollte die Einnahme grundsätzlich mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

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